Laser-Absauganlagen

Von mobil bis industriell: Laser-Absaugung nach Maß

Die Lasermaterialbearbeitung kommt als modernes Präzisionsverfahren in zahlreichen Branchen zum Einsatz. Dabei entsteht, abhängig vom bearbeiteten Material und der Verfahrenstechnik, Laserrauch und Laserstaub. Diese Emissionen gelangen als Schwebstoffe in die Luft und sind dadurch potentiell gesundheitsgefährdend. Laserrauch stellt außerdem eine Belastung für die Maschinen dar, nicht zuletzt kann auch die Produktqualität darunter leiden. Um diese Gefahren zu vermeiden, ist eine effiziente Laserabsaugung unerlässlich.

Die Bandbreite der IVH-Absaugungen erstreckt sich von mobilen kompakten Geräten bis hin zu stationären Anlagen. Je nach Einsatzzweck sind die Geräte mit Speicher- oder Patronenfiltern ausgestattet. Der modulare Filteraufbau ermöglicht das Absaugen nahezu aller Rauche, die bei der Bearbeitung verschiedenster Materialien – wie Metall, Kunststoff, Gummi, Aluminium, Keramik, etc. – entstehen können.

Einsatzbereiche: Gravieren, Schneiden, Schweißen, Reinigen und Entschichten

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Filter für Laserrauch

Neben der Absaugung belasteter Luft ist die Filtration das zentrale Element einer Anlage zur Luftreinhaltung. Erhältlich sind zwei Systeme: Patronen- und Speicherfilter. Letztere eignen sich sehr gut, wenn die anfallenden Staubmassen eher gering sind – sie werden daher in vielen Handwerks- und Industriebetrieben mit Präzisionstechnik eingesetzt. Patronenfilter haben den Vorteil, dass sie meist abgereinigt werden können. In vielen Fällen werden die modular gestalteten Filtereinheiten kombiniert, um bestmöglich auf die Luftbelastung vor Ort zu reagieren. Spezielle PreCoat-Einrichtungen schützen den Filter zum Beispiel vor dem Verkleben. Durch die  Filterbelegungsanzeige ist zu erkennen, wann der Filter gewechseltwerden muss, um den vollen Leistungsumfang zu erhalten.

Die Entsorgung ist sehr einfach: Die Spaltprodukte können kontaminationsarm oder sogar kontaminationsfrei der Abfallbeseitigung zugeführt werden.

Die Dimensionierung der Laser-Absauganlage

Die Schad- und Schwebstoffe, die bei der Laserbearbeitung anfallen, sind ganz unterschiedlich. Werkstoffe wie Holz und Polymere setzen unter Hitzeeinwirkung vor allem Gase und Aerosole frei, Metalle und Keramiken neigen zur Ausbildung von Stäuben. Folglich muss die Absauganlage der jeweiligen Emission luftgetragener Schadstoffe angepasst werden. Die IVH-Absaugtechnik bietet deshalb breit gefächerte Lösungen für jeden Einsatzzweck an. Die Produktpalette beginnt bei mobilen Kompaktanlagen mit einem Durchsatz von 80 m³ pro Stunde und reicht über diverse Spezialgeräte bis zu stationären Filteranlagen mit Leistungen von mehr als 1000 m³ pro Stunde.

Entsprechend umfassend ist die Liste möglicher Einsatzgebiete. Die IVH-Technik wird überall dort verwendet, wo Laserstaub entsteht. Das ist unter anderem beim Gravieren, Schneiden, Schweißen, Reinigen und Entschichten der Fall.

Funkenfallen für Laser-Absauganlagen

Eine Besonderheit im Zusammenhang mit Laseranlagen ist der Funkenflug, der bei der Bearbeitung von Werkstücken entstehen kann. Daher ist es nötig, die Filteranlage entsprechend zu schützen.

Je nach Einsatzort kommen dafür Funkenfallen, Streckmetallfilter oder separate Funkenschutzeinheiten infrage, die bedarfsgerecht montiert werden.