Stäube und Emissionen

Eigenschaften von Stäuben und Emissionen

/
/
Stäube & Emissionen

Ein Staub liegt vor, wenn sich feine Feststoffpartikel in der Luft befinden. Durch das geringe Gewicht dieser Substanzen bleiben sie dort für einen bestimmten Zeitraum suspendiert und fallen im Vergleich zu den größeren Spänen nicht zu Boden. In dieser Tatsache liegt auch die besondere Problematik von Stäuben: Durch die Verteilung in der Atemluft gelangen sie über die Lunge in den Körper. Unterteilt werden Stäube nach chemischen und physikalischen Eigenschaften, die auch Einfluss auf die Schädlichkeit haben. Am Arbeitsplatz fallen jedoch nicht nur Stäube an. Ebenso können Dämpfe, Späne, Aerosole, Gerüche und andere Freisetzungen in die Atemluft zum Problem werden. Alle Substanzen stellen eine individuelle Gefährdung dar und müssen deshalb jeweils effizient entfernt werden.

Stäube

Lötrauch & Schweißrauch

Laserrauch

Dämpfe und Gerüche

Ölnebel & Emulsionsnebel

Späne

Fasern

Wirkung von Stäuben, Dämpfen und weiteren luftgetragenen Stoffen

Jeder Schadstoff, der bei einem Arbeitsprozess in die Luft gelangt, hat ein individuelles (schädliches) Wirkspektrum. Abhängig von den Partikeleigenschaften bietet IVH jeweils maßgeschneiderte Absauglösungen an.

Stäube können Schadstoffe, etwa Schwermetallverbindungen oder organische Lösungsmittelreste, transportieren. Diese sind in jeder Form problematisch, da sie im Körper schädlich wirken. Im Einzelfall können die Folgen von der akuten Reizung bis zur chronischen Krankheit sehr unterschiedlich ausfallen. Stäube aller Art sind bedenklich, wenn sie bestimmte Größen unterschreiten. Partikel mit Durchmessern im unteren Mikrometer-Bereich gelten als lungengängig und werden als Feinstaub bezeichnet. Je kleiner die Teilchen dabei ausfallen, umso schädlicher ist die Wirkung im Körper. Staub belastet außerdem technische Geräte und Produkte.

Wenn der luftgetragene Schadstoff nicht fest, sondern als Flüssigkeit fein in der Luft verteilt ist, handelt es sich um ein sogenanntes Aerosol. Dazu gehören zum Beispiel Ölnebel und Emissionsnebel. Je nach chemischer Zusammensetzung können sie gesundheitsgefährdend sein. Fast immer sind Rückstände von Ölen eine Belastung für die Maschinen.

Eine besondere Herausforderung an die Absaugtechnik sind Dämpfe und Gerüche, die unter anderem aus Lösungsmitteln stammen. Das Problem bei Dämpfen besteht darin, dass sie eingeatmet werden und über die Lunge in den Körper gelangen können. Sie sind gasförmig in der Luft verteilt und müssen in der Regel chemisch abgeschieden werden.

Zu den weiteren Emissionen zählen Späne und Fasern, die bei verschiedenen Prozessen freigesetzt werden. Auch sie kann IVH mit einer kundenspezifischen Absauglösung zuverlässig und effizient entfernen. Zusammengefasst sehen Systeme für nahezu alle Emissionen und Stäube am Arbeitsplatz zur Verfügung:

Kundenspezifische Tornado-Erfassung für Fräser

Beim Fräsen entstehen luftgetragene Schadstoffe, die abgesaugt werden müssen. Das Problem: Je nach Arbeitsprozess, Werkstoff und Frästechnik können die Partikel ganz unterschiedlich beschaffen sein. Die Lösung: IVH Absaugtechnik bietet mit der Tornado-Erfassung für Fräser individualisierbare Module, die sich der jeweiligen Situation vor Ort anpassen lassen. Die Konzeption erfolgt immer in enger Zusammenarbeit mit den Kunden. Erfahren Sie hier mehr zu dieser leistungsstarken Variante der Frässtaub-Absaugung.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Wir beraten Sie gerne