Lötrauchfilter

Lötrauchabsaugung zur Luftreinhaltung in Industrie und Handwerk

Weichlöten und Hartlöten sind in vielen Betrieben übliche Arbeitsvorgänge. Durch die hohen Temperaturen wird dabei nicht nur Metall geschmolzen, es werden auch luftgetragene Schadstoffe freigesetzt. Die  Lötrauchabsaugung hat die Aufgabe, diese Emissionen zu entfernen und die Luft zu reinigen. IVH bietet dafür wirkungsvolle und zuverlässige Systeme an. Dank modularer Filtertechnik und mobiler Anlagen oder stationärer Zentraleinheiten ist die Absaugung sehr gut dimensionier- und individualisierbar. Die IVH-Systeme sind größtenteils für den Dauerbetrieb geeignet und stehen selbstverständlich auch in ESD- Ausführung zur Verfügung.

Neben der Reduzierung der Rauchemissionsraten sind die Anlagen von IVH auch auf die Minimierung der Betriebskosten optimiert. Dazu dient zum Beispiel das modulare Filtersystem, das eine Anpassung an den individuellen Bedarf ermöglicht.

Einsatzbereiche: Handlötarbeitsplätze, Reflowlötanlagen, Selektivlötanlagen, Roboterlötzellen, Laserlötanlagen, Dampfphasen-Lötanlagen

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Mit einer Lötrauchabsaugung von IVH können die beim Löten (Weich- und Hartlöten) entstehenden Rauche wirkungsvoll erfasst und zuverlässig gefiltert werden. Die gereinigte Luft kann wieder in den Raum zurückgeführt werden oder alternativ über ein Zentralabsaugsystem nach außen abgeführt

 werden. Für eine hohe Energieeffizienz und damit eine Reduktion der Stromkosten sorgen die automatische Luftstromanpassung und die Fern-Schnittstelle zum Ein- und Ausschalten der Anlage.

Luftzirkulation oder Abführung

Für die Lötrauchabsaugung stehen grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Die Filtration mit Rückführung der Luft in den Raum oder die Filtration mit abschließender Abführung von der Lötstation nach draußen. Ersteres bietet den Vorteil, dass keine Luft und damit keine Wärme nach außen transportiert wird. Realisieren lässt sich das durch kompakte, mobile Anlagen. Die Abführung der Luft nach draußen wird hingegen oftmals mit stationären Systemen umgesetzt. Diese sind sinnvoll, wenn die Lötrauchkonzentration besonders hoch ist.

Filtertechnik für diverse Einsatzgebiete

Die Löttechnik wird in Handwerksbetrieben und Produktionsstätten ganz unterschiedlich eingesetzt – entsprechend muss das Absaugsystem individuell angepasst werden. IVH bietet dafür verschiedene Lösungen an: Für einzelne Arbeitsplätze oder Arbeitsplatzgruppen eignen sich mobile oder stationäre Anlagen mit kleinem bis mittlerem Saugvolumen. In der Fertigung sind Zentralabsauganlagen die Lösung der Wahl. Diese haben einen großen Durchsatz, bewältigen auch hohe Lötrauchkonzentrationen und sind für den Dauerbetrieb ausgelegt. Selbstverständlich sind sie auch in ESD- Ausführung erhältlich. Daneben gibt es spezialisierte Absauganlagen für automatisiertes Wellenlöten, Reflowlöten und Selektivlöten.

Gefahren von Lötrauch

Lötrauch hat keine feste Zusammensetzung, vielmehr sind die enthaltenen Komponenten und deren Konzentrationen abhängig von den verwendeten Werkstoffen und Verfahren. Beim Weichlöten können unter anderem Zinn und Blei aus den Metallen sowie Formaldehyd und Phenol aus Fluss- oder

Reinigungsmitteln im Rauch nachgewiesen werden. Beim Hartlöten verflüchtigen sich durch die höheren Temperaturen noch weitere Stoffe. Eine langfristige Exposition ist gesundheitsgefährdend und eine Belastung für technische Geräte.